Buchstabe - S
Schutzart

Die Schutzart gibt die Eignung von elektrischen Betriebsmitteln für verschiedene Umgebungsbedingungen an. Darunter versteht man aggressive Medien, die in der Industrie zum Einsatz kommen wie Feuchte, Wasser, Dämpfe, Säuren, Laugen, Öl oder Kraftstoffe. Die gängigsten Schutzarten bei B+B sind IP54 und IP65. https://de.wikipedia.org/wiki/Schutzart#Typische_Schutzarten

Signalverarbeitung

Manipulation der Temperaturdaten zum Zwecke der Weiterverarbeitung. Zur Signalverarbeitung gehören z.B. Maximal- und Minimalwerthaltung sowie die Mittelwertbildung.

Schwarzer Strahler (Schwarzstrahler/Blackbody)

Perfekter Strahler. Ein Körper, der die gesamte auftreffende Strahlungsenergie aller Wellenlängen aufnimmt und weder reflektiert noch transmittiert. Die Oberfläche besitzt einen einheitlichen Emissionsgrad von 1.

Silizium-Detektor (Si)

Fotodiodendetektor auf Siliziumbasis. Häufig verwendet in Hochtemperatur-Infrarotthermometern.

Skalenendwertgenauigkeit

Gebräuchliche Bezeichnung zum Ausdrücken der Genauigkeit als prozentualer Wert des gesamten Temperaturbereiches.

Sofort-Gesichtfeld (IFOV)

Die Winkelauflösung eines abbildenden Messgerätes, die durch die Größe des Detektors und der Optik definiert wird. Bei einem Punkt-Messgerät entspricht die IFOV dem Gesichtsfeld (FOV).

Spektrale Empfindlichkeit

Wellenlängenbereich, in dem ein Infrarot-Thermometer empfindlich ist.

Spezifische Feuchte

Die spezifische Feuchte ist das Verhältnis zwischen der Masse des Wasserdampfes zu der Gesamtmasse des feuchten Gases.

Stoßtest

Mechanischer Belastungstest gemäß MIL-STD-810D, bei dem über einen bestimmten Zeitraum eine Beschleunigung auf jede Achse eines Objektes ausgeübt wird; die Beschleunigung wird normalerweise in g (1g = 9,81 m/s 2  und die Dauer der Beschleunigung in Millisekunden (ms) gemessen.“

Strahlungsenergie

Die von einem Objekt entsprechend seiner Temperatur ausgesandte elektromagnetische Energie.

Strahlungstemperatur

Die Temperatur eines schwarzen Strahlers, dessen Strahlung der Strahlung des Objektes bei einer bestimmten Wellenlänge in einem bestimmten Wellenlängenband entspricht.

Strahlungsthermometer

Gerät zur Bestimmung der Temperatur eines Messobjektes (bei bekanntem Emissionsgrad) durch Messung der sichtbaren oder unsichtbaren Strahlung, die dieses Objekt aussendet.

Streuung

Unerwünschtes Ansteigen des gemessenen Temperaturwertes hervorgerufen durch  außerhalb des Messfleckes auf den Detektor auftreffende Infrarotenergie. Dieser Effekt tritt besonders dann auf, wenn das Messobjekt größer als der Messwinkel ist.

Stromschleife

Eine Kommunikationsform, bei der ein Adernpaar das Signal in Form eines Stromflusses überträgt. Zur Anzeige des minimalen und maximalen Signalpegels werden häufig die Pegel von 4 und 20 mA genutzt. Bei digitalen Anwendungen dienen unterschiedliche mA-Pegel zur Anzeige der logischen 1 und 0 mA. Die Stromschleife wird häufig durch die maximale Impedanz des an die Schleife angeschlossenen Gerätes bestimmt.

2-, 3- und 4-Leiter Schaltungen

Sie beschreiben die Leiteranzahl, mit der z. B. ein Pt100-Messwiderstand angeschlossen wird. Während bei der einfachsten 2-Leiter Schaltung der Leitungswiderstand das Messergebnis verfälscht, kann bei der 3- oder 4-Leiter Schaltung di/eser negative Einfluss kompensiert und somit die Genauigkeit der Messung verbessert werden.